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Der Palio in Siena Freitag 21 Januar 2011 - Ein Rennen, das nur wenige Minuten dauert, ist Gegenstand von Disputen während des gesamten Jahres und der Grund starker Diskussionen zwischen Männern und Frauen: der Palio, das größte und wichtigste Fest senesischer Tradition. Siena ist in 17 Contrade (Stadtviertel) unterteilt. Die Einwohner Sienas sind in erster Linie Bewohner einer bestimmten Contrada und dann Einwohner der Stadt selbst. Jede Contrada misst sich mit den anderen während des Palio und die konkurrenzfähige Rivalität ist Teil der Atmosphäre in den Monaten, die dem Palio vorausgehen. Für jedes Rennen werden zehn Contrade ausgewählt, jeder wird ein Pferd zugewiesen, das im Rennen auf der Piazza del Campo laufen wird. Jeden Sommer finden zwei Rennen des Palio statt: eins am 2. Juli und das andere am 16. August. Die Feierlichkeiten fangen bereits 3 Tage vor jedem Palio an. In den Tagen davor finden Festessen und andere Festlichkeiten statt: es folgt die Übergabe des Pferdes an die zehn Contrade, die erste, zweite, dritte und vierte Probe, die Hauptprobe (Prova Generale), auf die für jede Contrada das Abendessen der Prova Generale folgt. Die Einwohner Sienas kleiden sich in den Farben ihres Viertels, ihrer Contrada, und zu jeder Stunde des Tages und der Nacht sind Musik und Gesänge zu hören. Am Tag des Palio beginnt sich der Platz am späten Nachmittag mit Zuschauern zu füllen. Einige Personen bezahlen auch, um das Rennen von den Plätzen rings um den Platz, die normalerweise schon acht Monate vor dem Ereignis ausverkauft sind, zu genießen Der Palio ist in seiner Art ein einzigartiges Phänomen: eine Erfahrung, die man wenigstens einmal im Leben machen sollte. |